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SecWeit-ZertifikatRecht & ComplianceEinsteiger

Festnahmerechte

Festnahmerechte

Notwehr, Selbsthilfe und vorläufige Festnahme nach § 127 StPO für den Sicherheitsdienst.

46 Lernende
von SecWeit LehrteamDeutschAktualisiert: September 2026Zertifikat inklusive

Wann darf ein Sicherheitsmitarbeiter jemanden festhalten – und wann macht er sich selbst strafbar? Im Einsatz muss diese Frage oft in Sekunden beantwortet werden. Dieser Online-Kurs gibt Ihnen einen kompakten Überblick über die Rechtsgrundlagen, auf die sich ein Festhalten stützen lässt: das Notwehrrecht, die zivilrechtliche Selbsthilfe und das Jedermannsrecht zur vorläufigen Festnahme nach § 127 der Strafprozessordnung. Wer die Unterschiede kennt, handelt sicherer und bleibt innerhalb seiner Befugnisse.

Mehr über den Kurs

Das bekommen Sie

  • 4 LektionenSchriftliche Lektionen im Browser
  • Abschlussprüfung12 Fragen · bestanden ab 70 % · 3 Versuche
  • SecWeit-ZertifikatAls PDF, mit QR-Code und Prüfcode zur Echtheitsprüfung
  • Im eigenen TempoBuchung per Anfrage – nach der Freischaltung lernen Sie, wann es passt

46

Teilnehmer

100%

Abschlussquote

46

Zertifikate ausgestellt

Festhalten ja – aber nur mit Rechtsgrundlage

Am Anfang steht eine klare Abgrenzung: Mitarbeiter eines Bewachungsunternehmens haben nicht die Befugnisse eines Polizeibeamten, eines Hilfspolizisten oder eines sonstigen Behördenbediensteten. Erlaubt sind nur Handlungen, die auf Recht, Gesetz und Dienstanweisungen beruhen. Der Kurs stellt deshalb die zivilrechtlichen Vorschriften vor, mit denen Sicherheitskräfte häufig zu tun haben – verbotene Eigenmacht (§ 858 BGB), Selbsthilfe des Besitzdieners (§ 860 BGB), Schadenersatzpflicht (§ 823 BGB), Notwehr (§ 227 BGB) und die allgemeine Selbsthilfe (§ 229 BGB), jeweils mit der Frage, wo die Grenzen des Erlaubten liegen. Im strafrechtlichen Teil geht es um die vorläufige Festnahme nach § 127 StPO. Beispiele aus Einkaufszentrum, Festivalgelände, Ladengeschäft und Wohngebiet zeigen, in welchen Situationen private Sicherheitskräfte eine Person festhalten dürfen, bis die Polizei eintrifft – und warum Ladendetektive in der Praxis oft erst handeln, wenn der Kunde mit der Ware den Kassenbereich verlassen hat, ohne zu zahlen.

Der Kurs ist bewusst kompakt: vier schriftliche Lektionen, die letzte davon eine Zusammenfassung, die Sie im Browser in Ihrem eigenen Tempo durcharbeiten. Danach prüfen Sie Ihr Wissen in der Abschlussprüfung und erhalten nach dem Bestehen ein digitales SecWeit-Zertifikat. Für Arbeitgeber ist das eine einfache Möglichkeit, Mitarbeitende zu einem Thema zu schulen, bei dem Fehler rechtliche Folgen haben können. Eine Rechtsberatung im Einzelfall ersetzt der Kurs nicht.

Diese Themen lernen Sie

Befugnisse privater Sicherheitskräfte in Abgrenzung zur Polizei
Notwehr als Grundlage für ein Eingreifen
Allgemeine Selbsthilfe nach § 229 BGB und ihre Grenzen
Verbotene Eigenmacht (§ 858 BGB) und Selbsthilfe des Besitzdieners (§ 860 BGB)
Schadenersatzpflicht nach § 823 BGB
Vorläufige Festnahme nach § 127 StPO
Praxisfälle: Überfall, Schlägerei, Ladendiebstahl, Einbruch

Für wen ist dieser Kurs?

  • Sicherheitsmitarbeiter im Bewachungsgewerbe
  • Ladendetektive und Sicherheitskräfte im Einzelhandel
  • Sicherheitskräfte in Einkaufszentren und bei Veranstaltungen
  • Sicherheitsunternehmen, die ihr Personal zu Befugnissen schulen möchten

Voraussetzungen

  • Keine fachlichen Voraussetzungen

Prüfung & Zertifikat

Die Abschlussprüfung umfasst 12 Fragen. Bestanden haben Sie ab 70 % richtiger Antworten; drei Versuche stehen Ihnen zur Verfügung. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie ein digitales SecWeit-Zertifikat mit QR-Code zur Echtheitsprüfung.

Häufige Fragen zu diesem Kurs

Mitarbeiter eines Bewachungsunternehmens haben nicht die Eigenschaft und die Befugnisse eines Polizeibeamten, Hilfspolizisten oder sonstigen Behördenbediensteten. Erlaubt sind nur Handlungen, die auf Recht, Gesetz und Dienstanweisungen beruhen. Der Kurs erklärt, welche Rechtsgrundlagen im Einsatz in Betracht kommen.

19 € inkl. MwSt.
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