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SecWeit-ZertifikatRecht & ComplianceFortgeschritten

Notwehr und Nothilfe

Notwehr und Nothilfe

Notwehr- und Nothilferecht nach §32 StGB.

178 Lernende
3 Std.
von SecWeit LehrteamDeutschAktualisiert: September 2026Zertifikat inklusive

Ein Angriff auf Sie oder auf einen anderen Menschen lässt keine Zeit zum Nachschlagen. Wer im Sicherheitsdienst arbeitet, muss vorher wissen, wann Notwehr und Nothilfe erlaubt sind und wo die Grenze zur strafbaren Überschreitung liegt. Dieser Online-Kurs erklärt das Notwehrrecht nach § 32 StGB verständlich und an konkreten Fällen.

Mehr über den Kurs

Das bekommen Sie

  • 8 LektionenSchriftliche Lektionen im Browser
  • Abschlussprüfung12 Fragen · bestanden ab 70 % · 3 Versuche
  • SecWeit-ZertifikatAls PDF, mit QR-Code und Prüfcode zur Echtheitsprüfung
  • Im eigenen TempoBuchung per Anfrage – nach der Freischaltung lernen Sie, wann es passt

178

Teilnehmer

25%

Abschlussquote

45

Zertifikate ausgestellt

Sich und andere verteidigen – ohne die Grenzen zu überschreiten

Sie lernen zunächst, was Notwehr ist, auf welchen gesetzlichen Grundlagen sie beruht und welche Voraussetzungen vorliegen müssen: ein gegenwärtiger, rechtswidriger Angriff und eine erforderliche und gebotene Verteidigung. Ausgangspunkt ist das Gewaltmonopol des Staates: Jedermannsrechte erlauben Gewalt nur in bestimmten Situationen. Der Kurs ordnet die Notwehr deshalb in die übrigen Rechtfertigungsgründe ein – von der Selbsthilfe des Besitzers über den rechtfertigenden Notstand bis zur vorläufigen Festnahme – und zeigt den Zusammenhang mit den Grundrechten, vor allem mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit. Eine eigene Lektion grenzt Notwehr und Notstand voneinander ab und erklärt dabei auch den Versuch einer Straftat sowie den Unterschied zwischen Antrags- und Offizialdelikten.

Im Praxisteil geht es um typische Situationen, das Erkennen von Eskalationsstufen, Deeskalation und die Dokumentation nach einem Vorfall. Anhand von Fallbeispielen sehen Sie, wann eine Verteidigung gerechtfertigt ist und wann sie rechtliche Folgen haben kann – auch dann, wenn Sie einem anderen Menschen zu Hilfe kommen. Fallbeispiele zeigen, wie Helfer rechtlich dastehen. Ergänzend behandelt der Kurs Grundsätze der Eigensicherung und das Melden von Auffälligkeiten. Sie lernen mit schriftlichen Lektionen im Browser; der angesetzte Kursumfang beträgt 3 Stunden. Nach der bestandenen Abschlussprüfung erhalten Sie ein SecWeit-Zertifikat.

Diese Themen lernen Sie

Definition, gesetzliche Grundlagen und Voraussetzungen der Notwehr
Rechtfertigungsgründe aus StGB, BGB und StPO im Überblick
Notwehr und Grundrechte, insbesondere die körperliche Unversehrtheit
Unterscheidung von Notwehr und Notstand
Versuch einer Straftat sowie Antrags- und Offizialdelikte
Notwehr in der Praxis: Eskalationsstufen erkennen, deeskalieren, dokumentieren
Nothilfe für andere anhand von Fallbeispielen
Eigensicherung und Meldungen im Dienst

Für wen ist dieser Kurs?

  • Sicherheitsmitarbeiter im Objekt-, Veranstaltungs- und Ordnungsdienst
  • Türsteher und Einlasspersonal
  • Mitarbeiter im Revier- und Streifendienst
  • Beschäftigte, die ihre Rechtskenntnisse zu Notwehr und Nothilfe auffrischen möchten

Voraussetzungen

  • Keine fachlichen Voraussetzungen

Prüfung & Zertifikat

Der Kurs schließt mit einer Multiple-Choice-Abschlussprüfung aus 12 Fragen ab. Bestanden haben Sie ab 70 %; es stehen Ihnen 3 Versuche zur Verfügung. Nach dem Bestehen erhalten Sie ein digitales SecWeit-Zertifikat mit QR-Code zur Echtheitsprüfung.

Häufige Fragen zu diesem Kurs

Notwehr setzt einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff auf sich oder einen anderen voraus. Die Verteidigung muss erforderlich und geboten sein; eine Abwägung der Rechtsgüter wie beim Notstand verlangt § 32 StGB nicht.

19 € inkl. MwSt.
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